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Terminfolge und Therapiedosierung

Viele Patienten lassen sich leider immer erst dann behandeln, wenn für Sie der Schmerzzustand unerträglich wird. Häufig liegt hier das auslösende Ereignis bereits Monate in vielen Fällen bereits Jahre zurück. Häufig haben Patienten die Vorstellung, dass im Rahmen der Physiotherapie oder den anderen Behandlungsformen der Grundsatz gilt "Viel hilft viel" und "umso mehr, desto besser". Dem ist nicht so!!!!

Der Therapeut unterscheidet zunächst, ob es sich um ein akutes oder chronisches Beschwerdebild handelt. Im akuten Fall z.B. nach einer traumatischen Verletzung (Bänderdehnung, usw.) sollten bis zu 2 bis 3 Behandlungen in der Woche erfolgen. Handelt sich um Schmerz- oder Beschwerdebilder, die schon länger bestehen, so sollte auch die Behandlungsfrequenz auf 1 bis 2 mal wöchentlich später 14-tägig gelegt werden.

Wollen Sie nach längerer Pause wieder mit einem Training beginnen z.B. Jogging, so werden Sie zunächst die Laufintervalle mit längerem Abstand wählen, da Ihre Muskulatur bzw. der Körper auf eine höhere Belastung noch nicht vorbereitet ist. Ansonsten wäre "Muskelkater" die Folge.

Die Muskulatur eines Profisportlers hingegen ist eine tägliche Belastung gewohnt. Bei der Therapiefrequenz akuten Verletzungen muss weiterhin auf den bestehenden oder abklingenden Entzündungsprozess geachtet, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden.

Kasse und Berufsgenossenschaften

Unsere Praxis ist sowohl für die gesetzlichen Krankenkassen als auch für die Berufsgenossenschaften zugelassen und abrechnungsberechtigt. Es kommt immer häufiger vor, dass niedergelassene Ärzte den Patienten Leistungen vorenthalten mit der Begründung "das (Massage, Krankengymnastik, usw.) darf ich nicht mehr verordnen" oder "mein Budget ist überschritten".

Kurze Erklärung:

Die bekannten Leistungen wie Massage, Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Fango, Bewegungsbad, Lymphdrainage, Elektrotherapie, usw. sind Pflichtleistungen einer jeden gesetzlichen Krankenkasse und Berufsgenossenschaft (Ihre Kasse wird Ihnen dieses bestätigen). Der Arzt hat die Möglichkeit im Rahmen des Heilmittelkataloges die Verordnung für Ihr jeweiliges Krankheitsbild auszustellen. Es bedarf häufig dabei nur einer kurzen schriftlichen Begründung des Arztes oder einer "Genehmigung ausserhalb des Regelfalles" (siehe Heilmittelkatalog).

Lassen Sie sich also nicht mit Ihrem behandelnden Arzt auf ein Streitgespräch ein, sondern versuchen Sie mit ihm eine konstruktive Lösung zu finden evtl. in Rücksprache mit dem Therapeuten.